der wind macht das fähnchen
von Philipp Löhle
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Neunzehnhundertirgendwann: Vater, Mutter und zwei Kinder. Eine typische Kleinfamilie in Deutschland; Sonntagsfrühstück, Bungalow an der Nordsee, Federball, mit dem Flieger nach Italien, langweilige Sommerferien, Abischerz. Dann kommt das Internet, und der Vater kommt nicht mit und wird arbeitslos. Es folgt: sparen müssen, getrennte Elternwohnungen, halbherzige Wiedervereinigungen und der schleichende Einbruch von Misstrauen. Zweitausendundsoweiter: Die Familie ist leider doch keine idyllische Pazifikinsel …

Mit: Regine Andratschke, Maike Jüttendonk, Marc-Oliver Bögel, Dennis Laubenthal

Regie: Frederik Tidén / Bühne und Kostüme: Kerstin Bayer / Dramaturgie: Kathrin Mädler

Theater Münster 2012

Die Premiere am Samstagabend im Theater Münster entfaltete eine virtuos gespielte Familiendemontage, die Regisseur Frederik Tidén im Turbo-Tempo inszenierte. [...] Brillantes Schauspiel, unbedingt sehenswert!
Günter Moseler, Münstersche Zeitung

"Ein Dia-Abend im Theater: Vater, Mutter, Tochter und Sohn posieren lächelnd, grinsend, feixend. Zwischen immer neuen Bildern klackert der Projektor, zwischen dem Dunkel des Dia-Wechsels ertönen die Kommentare der Eltern und Kinder: Ein furioser Beginn. [...] Klingt nahezu tragisch – und ist doch herrlich komisch in Frederik Tidéns aufgekratzter Inszenierung."
Harald Sauerland, Westfälische Nachrichten